Deutschland hat Bedenken beim Welthandel

Stahlindustrie Dortmund - Hoesch
Hoesch Stahlindustrie in Dortmund

Deutsche Unternehmen sind in der aktuellen Phase recht angespannt. Die Begründung liegt dabei in den US- Strafzöllen, die auf Stahl und Aluminium erhoben werden sollen. Dies würde heißen, dass deutsche Stahlwerke Millionen zahlen müssten, was sicherlich nicht erfreulich ist.

Deutschland ist Empört über die Handelsweise von US Präsident Trump bezüglich der Strafzölle, die sich gegen den Import von Stahl und Aluminium in naher Zukunft richten sollen. Damit würde der weltweite Handel in Schwierigkeiten geraten, so berichtet jedenfalls die deutsche Industrie.

Schlussendlich könnte das Berufen einer Klausel für die Sicherheit der Nation in der Welthandelsorganisation das gesamte Welthandelssystem ins Ungleichgewicht bringen. Dies berichtete jedenfalls der Geschäftsführer der Industrie und Handelskammer in Deutschland.

Die Angst um weitere Zölle

Donald Trump
Donald Trump will 25 % Zoll auf Aluminium und Stahl legen

Dabei ist die Angst groß, dass weitere Länder folgen und das Konstrukt der Welthandelsorganisation in diesem Falle zum schlimmen Nachteil für Deutschland und andere Länder werden kann. Dies liegt vor allem an der umfangreichen Exportstärke, die Deutschland zu dem macht was es ist. Dabei sind offene Handelsmärkte essenziell für einen bedenkenlosen Transport. Verhängte Zölle von der USA aus würden der deutschen Wirtschaft Millionen kosten.

Prozentual hatte Trump einen Satz von 25 % angekündigt. Dies würde den gesamten Import von Stahl betreffen und dementsprechend für Verunsicherung sorgen. Nach Berechnungen des europäischen Stahlverbands würde das eine Menge von sage und schreibe 35.000.000 Tonnen ausmachen, was einem Wert von 30 Milliarden $ entspräche. Diese Summe ist gewaltig und zeigt sehr genau wie ernst sich diese Lage darstellt.

Jobs und Exporte sind gefährdet

Hochofen - Mitarbeiter
Arbeitsplätze in der Stahlindustrie sind gefährdet

Durch den Versuch die USA komplett als unabhängigen Staat abzukapseln riskiert Donald Trump nicht nur die Exporte aus dem Ausland, sondern auch die Arbeitsplätze der eigenen Leute. Diese können nur produzieren, wenn die nötigen Rohstoffe vorhanden sind, sollten diese wegfallen oder die Preise sich so drastisch erhöhen, dass die Unternehmen diese Last nicht mehr tragen können, sind tausende Arbeitsstellen betroffen. Ein Handelskrieg könnte ausarten, der zu Weltweiten Protesten führt.  Denkbare Szenarien, die sich besser nicht abspielen sollten.

Die EU hat sich dazu mit einer nicht gerade zurückhaltenden Aussage geäußert und berichtet von Gegenmaßnahmen in Form von Vergeltungsmaßnahmen an die USA. Dies liegt vor allem in der wirtschaftlichen Situation, die nicht einfach hingenommen werden kann, sollte Trump diese Wege einleiten.

Geplante Gegenmaßnahmen von der EU

Einfach nur zusehen und abwarten was passiert kann und will die EU nicht und versucht sich damit als Schutzmaßnahme in den Konflikt zu integrieren.

Europäische Flagge
Europäische Flagge

Bereits jetzt sind zahlreiche Experten der europäischen Union zugange, um dem ganzen einzuheizen. So werden bestimmte Waren seit Monaten mit Zöllen versehen, die im Fall der Fälle in Kraft treten. Damit wären z.B. Tomaten, Motorräder, Whiskey oder Kartoffel betroffen, auf die die USA Zölle zahlen müsste. Ebenfalls würde die EU mit Sicherheit mit einer Klage bei der WTO vorgehen.

Selbst China kritisierte die Aussagen von Trump und hält recht wenig von der Verzollung von Stahl und Aluminium. Da bleibt nur die Hoffnung auf Vernunft, die einem Weltwirtschaftshandel nur zu gute käme.

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